Zungenspitzer - der Podcast

Jede Woche stellt Gastgeber Tilman Lucke die Kabarettistinnen und Comedians vor, die beim Zungenspitzer-Festival zu Gast sein werden. 15 Minuten witzig, persönlich und kompakt! Und immer mittwochs.

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Neueste Episoden

Folge 62: Zwischen den Zeilen 5: Das Kahlschlag-Plenum – provoziert von Jurek Becker?

Folge 62: Zwischen den Zeilen 5: Das Kahlschlag-Plenum – provoziert von Jurek Becker?

13m 47s

Aus Gnatz über das „Yeah, yeah, yeah und wie das alles heißt“ verschärfte Walter Ulbricht 1965 die Kulturpolitik – und auch eine Distel-Nummer hat wohl zum Frust des obersten Kleinbürgers der Kleinnation beigetragen. Der Autor dieser Nummer reiste später als einer der erfolgreichsten Künstler in den Westen aus.

Folge 61 - Zwischen den Zeilen 4 - Da hat vor 50 Jahren noch keiner dran gedacht

Folge 61 - Zwischen den Zeilen 4 - Da hat vor 50 Jahren noch keiner dran gedacht

14m 10s

Heinz Kahlau dichtete 1960 das bekannteste Couplet der DDR mit der Coupletzeile „Da hat vor fuffzig Jahren noch keener dran jedacht“, mit mehr oder weniger lobhudeligen Versen auf den Arbeiter-und-Bauern-Staat. Besser hätte da eine Abwandlung von Otto Reutters Couplet gepasst: „In dreißig Jahren ist alles vorbei“. Dass nicht nur Kabarett, sondern auch Polit-Schmeicheleien leicht ein falsches Timing bekommen können, zeigte dann allerdings eine Episode von 1964.

Folge 60: Zwischen den Zeilen: Erich Brehm – Erfinder des DDR-Kabaretts

Folge 60: Zwischen den Zeilen: Erich Brehm – Erfinder des DDR-Kabaretts

16m 18s

Erich Brehm brachte 1953 das Kunststück fertig, die Stadt Berlin zur Gründung der ersten Kabarett-Spielstätte der DDR zu überreden – wenige Monate nach dem Volksaufstand. Als erster Intendant der „Distel“ scheiterte er aber recht bald am „Barte des Proleten“.

Folge 59: Zwischen den Zeilen: Erich Loest – unangepasst auch im Kabarett

Folge 59: Zwischen den Zeilen: Erich Loest – unangepasst auch im Kabarett

15m 30s

Erich Loest wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Neben seinem Werk als Schriftsteller und Chronist der DDR hinterließ er auch beim Leipziger Kabarett „Pfeffermühle“ Spuren. Einen Teil seiner langen Zuchthausstrafe hat er wohl auch einem – harmlosen Kabaretttext zu verdanken.