Folge 63: Zwischen den Zeilen 6: Die Leipziger Pfeffermühle 1979 – aufgeweckt und eingeweckt

Shownotes

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00:00:01: Zungenspitzer, der Podcast mit Tillman Lucke.

00:00:07: Herzlich willkommen zum Zungsspitzer-Podcast rund um Kabarett und Comedy!

00:00:12: Ich bin Tillmann Lucke, Kabarettist aus Berlin und freue mich auf die dreiundsechzigste Folge dieses Höheerzeugnisses.

00:00:18: Mal wieder bin ich zu Besuch bei Jürgen Klammer vom Selbstironieverlag, das sich wie kennt zweiter mit dem Kabarett der DDR Zeit auskennt und mir unter dem Motto zwischen den Zeilen jeden Monat eine Anekdote aus dieser Zeit berichtet.

00:00:31: Heute schauen wir mal nach Leipzig, wo wir uns auch gerade zur Aufzeichnung befinden und begeben uns zum bekanntesten Leipziger Kabarett die Pfeffermühle.

00:00:40: Hallo Jürgen Klammer!

00:00:42: Ja ich bin wieder bereit aus meinem Gedächtnis Fundus einige Geschichten zu erzählen.

00:00:49: Da freuen wir uns darauf um die Pheffermülle Die sollte ja einem Kabarett interessierten Menschen ein Begriff sein.

00:00:57: Die Pfeffermühle nicht zu verwechseln, übrigens mit der Pfeffermühle die es schon in der Nazizeit und im Exil gab von Erika Mann und anderen sondern uns geht das natürlich jetzt um die PfeFFer-Mühle in Leipzig

00:01:10: Und zwar nennen Sie sich auch ganz bewusst Leipziger Pfeffeemühle.

00:01:13: Wie ging's denn da los?

00:01:15: Ja, die Pheffermähle ist das zweitelteste DDR-Kabarett.

00:01:21: Es wurde ein halbes Jahr nach der Gründung des Diesel etabliert er sich, also im Februar fünftig.

00:01:31: Und das Kabarett existiert auch noch heute.

00:01:34: und wichtig ist für dieses Kabarett im Vergleich zu anderen Kabberets der DDR am meisten politisch gebeutet wurde.

00:01:44: Das ist eigentlich interessanter in was die Kabarettgeschichte anbelangt.

00:01:49: Es wurde im Jahre nineteenhundertsechstenfünfzig, neunzehundertsiebeneinhalbzig ein Programm verboten.

00:01:56: Im jahrenneunzehnhundert vierundsechzig wurde ein Programm verboten und im jahreneunzenhundert neunundsiebzig ebenfalls ein ganzes Programm verbotten.

00:02:06: Und es geht nicht darum dass mal in einzelner Text verboten wurde.

00:02:10: das kam häufiger vor sowohl in Berlin als auch in Dresden oder Leipzig.

00:02:15: Aber das Entscheidende war in der Pfeffermühle wurden immer gleich das gesamte Programm verboten, pikanterweise.

00:02:23: dieses Programm aus dem Jahre neunzehntneunundsiebzig auf das wir uns heute konzentrieren möchten wurde auch erst verboten nachdem es schon zehnmal gelaufen war also ein Programm was abgenommen wurde.

00:02:35: die Pfeffer-Mühle hatte sich wieder nach dem Verbot in den sechziger Jahren.

00:02:41: Eine Lauenphase ist wieder gerappelt, weil zwei wichtige Pfeffermüller sich als zunehmend sehr scharfzündige Autoren präsentierten.

00:02:53: Der eine Siegfried Mahler, der ja schon seit ... ... war und der andere, der Direktor Rainer Otto.

00:03:04: sehr interessante Kabarettfigur, dramaturg.

00:03:08: Nicht auf der Bühne aber eben auch als autotätig und beide waren die Hauptautoren dieses Programms.

00:03:15: was im Frühjahr neunzehnhundert neunundsiebzig Premiere hatte in Verbindung mit der Leipziger Frühjahsmesse und zwar hieß das Programm wir können uns gratulieren denn Im Jahre neunzehntneunundsiebzig sollte im Herbst der dreißigste Geburtstag der DDR gefeiert werden.

00:03:35: Es gab schon im Vorfeld dieses Programms in dem Programm Lebensverweise, im August siebenundsiesig hatte es Premiere schon eine starke Kritik von Seiten der Partei.

00:03:51: Da diskutierten nämlich unter anderem natürlich zwei Kabarettisten mit einem Werkleiter die Frage, wozu braucht man Mut?

00:04:00: Leider gibt es von diesem Programm keine Tonaufnahme so dass wir uns mit den Texten die Vorliegen begnügen müssen.

00:04:06: Der erste Kabarettist sagt auf die Frage wozu man Mut brauche zum Beispiel um Erich Honecker in einem Satz mit Kartoffelpuffern zu erwähnen.

00:04:17: Zweite Kabarettist.

00:04:18: Dazu braucht man doch keinen Mut, dazu braucht man höchstens genießbare Kartoffeln.

00:04:23: Wergleiter Sie können doch einen führenden Staatsmann nicht im Zusammenhang mit Kartoffelpuffern nennen?

00:04:29: Erster Kabarettista ist doch gar nicht schlecht!

00:04:33: Das sollte man sogar mal unserer Presse vorschlagen.

00:04:37: Zweiter Kabarettiste ja das ist gut.

00:04:40: ich könnte mir vorstellen dass die neue Berliner Illustrierte einmal Funktion und Profil erhält, auf die Interessen ihrer Leser eingeht und nicht darüber berichtet, dass Horst Sindermann der Foxkammerpräsidenten in Prag weilt sondern wie er dort lebt.

00:04:57: Ob es zum Abschiedsempfang Staroprahmen ausschenkt oder eine Kisteradeberger durch den Zoll geschmuggelt hat?

00:05:06: Ob es Prager schinken gibt oder Kartoffelpuffer Millionen DDR-Bürger essen leidenschaftlich Kartoffelpuffer.

00:05:15: Und wenn die durch die Presse erfahren, das hofft sind man auch mal eben nicht nur Kaviar sondern Kartoffelpuffer zu sich nimmt dann gibt es ganz persönliche Beziehungen.

00:05:28: Ja das ist natürlich immer schwierig einzelne Funktionäre beim Namen zu nennen.

00:05:32: Das ist eigentlich schon so ein rotes Tuch für so Zensoren weil da was gesagt werden könnte was nicht erwünscht ist

00:05:37: Insbesondere wenn es um führende Funktionäre geht.

00:05:40: In der DDR war es eigentlich in ein gewisses Tabu, die Namen führender Funktionärer auf der Bühne zu nennen.

00:05:46: Das waren Walter Ulbrichtszeiten so und auch bei Erich Honderger es sei denn man stellte sie in einem positiven Sinne dar.

00:05:53: In diesem Fall hat man das Ganze irgendwie natürlich ins Lächerliche gezogen und das war der eigentliche Reiz und damit der Anstoß der Kritik.

00:06:00: aber das Programm ist hat überlebt.

00:06:06: Macher bereiteten eben als Programm zum dreißigsten Jahrestag der DDR vor.

00:06:12: Die Premiere dieses Programms war am neunten März, neunzehntneunundsiebzig nachdem drei Tage im Vorfeld durch den Stadtrat für Kultur und die Sekretärin für Kultur von der SED-Stadtleitung Frau Eva Bart abgenommen wurde.

00:06:31: Bereits wenige Tage nach der Premiere Wurde dieses Programm sehr intensiv in westdeutschen Medien als ein Höhepunkt der Satire in der DDR besprochen.

00:06:43: Aus diesem Grunde begann dann ein intensiver Einsatz von informellen Mitarbeitern im Auftage der Stadtsicherheit, um das Programm näher zu analysieren.

00:06:54: Interessanterweise bei aller späteren Kritik.

00:06:57: es gab zehn Tage später auch eine sehr Positive Kritik in der SED-Zeitung, Leipziger Volkszeitung.

00:07:06: Und es gab auch am Zweiundzwanzigsten März nachdem intern in der Partei schon entschieden wurde das Programm abzusetzen einen Empfang der Leipzig-Kaparitisten beim Oberbürgermeister mit Rotkäppchen seckt.

00:07:19: Worum ging es in dem Programm?

00:07:21: Was waren die Anstösigen Stellen?

00:07:24: Das Antrieb beginnt damit, dass auf der Bühne eine festlich gekleidete Schauspielerin Eiderose Seifert jung schlank und blond erscheint als verkörperte dreißigjährige DDR.

00:07:41: Ein Festredner kommt auf die Bühnen und hält eine Ansprache.

00:07:46: Es erfüllt uns mit stabiler Genugtuung und stürmischer Freude, zu heutigen Wiederkehr unseren Blick fruchtbar zu festigen.

00:07:53: Diese unsere vorderste Reihe ist uns unumstößlicher Beweis.

00:07:58: Unsere aktive sozialistische Gesellschaft und wachsende grundlegende Voraussetzung in Anerkennungen und Würdigung

00:08:05: usw.,

00:08:07: es erscheinen drei Herren die sich vor der Figur der DDR aufstellen Und sie bewundern unter anderem DDR-Republik dein Nameglied angesichts deiner Du, weil du Du bist.

00:08:23: Oh Du!

00:08:24: Du unschätzbarer Wert und grundsätzlicher Bedeutung.

00:08:28: Republik heute singen wir

00:08:30: Dich.".

00:08:31: Anschließend erscheint ein Wissenschaftler der etwas sehr Entscheidendes zu sagen hat.

00:08:39: dadurch dass der Wissenschaftler lateinisch spricht tritt ebenfalls ein Dolmetscher auf, der immer jeden einzelnen Satz dieses Wissenschaftlers übersetzt.

00:08:48: Wissenschaftler Gaudi Amus Igitur – Dolmetcher vererrte deutsche demokratische Republik in Nomine Intellektum Territorium im Namen der Wissenschaftler der deutschen demokratischen Republik.

00:09:02: In dem Ton geht es also weiter und zum Schluss spricht der Wissenschaftlar von einer bedeutenden wissenschaftlichen Welthöchstleistung.

00:09:17: Es ist uns gelungen, Novum humunculi piccolomini erstmals Menschen zu verkleinern.

00:09:27: Colosseum notum materialum.

00:09:30: Diese grundsätzliche Leistung ermöglicht uns in Zukunft mit der Hilfe der Verkleinerung sämtlicher DDR-Bürger auf ein Achtel ihrer bisherigen Körpergröße eine bessere Ausnutzung des Gebietes der DDR und der verhandenen Materialreserven.

00:09:49: Repetitum creti et pleti, um es noch einmal volkstümlich zu erklären Der einfachste Weg den DDR-Bürger in Übereinstimmung mit der gegenwärtigen Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaft zu bringen wäre der die Körpergröße des DDR-Bürgers auf zu Reduzieren.

00:10:11: Pro Dome in Flagranti!

00:10:13: Wir überreichen Ihnen, schrumpf um Germanum Rhetorum der erste Deutsche im Einweckglas ein Bürger der DDR.

00:10:23: Ein halbes Jahr vorher war der erste deutsche im All gewesen Siegmund je hin.

00:10:30: und jetzt kommt ein halbes jahr später Pfeffermiel auf die Bühne und präsentiert den ersten Deutschen im Einweg-Klass.

00:10:40: Das war natürlich eine extreme Provokation, ein zweiter Satz der in den Kritiken später immer eine große Rolle spielte war dass sich die DDR Frau auf der Bühnen vorstellte sie sei blond und blauäugig wie unsere Jüngst wieder entdeckten besten deutschen Traditionen.

00:11:02: lang und dürr wie unser Warnangebot, vollmundig wie unser Kaffee, mitteilsam wie unsere Zeitungen und großzügig wie unsere Erfolge.

00:11:15: Das hat auch in starkem Maße den Ärger der Funktionäre hervorgerufen und auch diese Passage wird er häufig in starke Maße kritisiert.

00:11:25: Eine zweite Nummer die auch die besondere Kritik hervor gerufen hat war die Nummer mit dem Protokollchef von Erich Honecker.

00:11:36: Der Protokolchef, von Erick Honegger erscheint bei einer jungen Familie in der Wohnung, die gerade dabei ist sich scheiden zu lassen und sie wurden ausgewählt für den Besuch von Erik Honeker.

00:11:53: Zitat Protokohlchef Sie werden morgen hier in dieser Wohnung vom Vorsitzenden des Staatsrates und seiner Begleitung besucht.

00:12:01: Bitte keine vorzeitigen Ovationen, sparen Sie sich die auf bis sie spontan am Platz sind.

00:12:09: Während es sonst üblich war einen solchen Besuch auf das Genauste vorzubereiten ist es diesmal so dass der hohe Gast einen improvisierten Charakter haben will.

00:12:20: Alles wird dem Zufall überlassen.

00:12:23: Deshalb bin ich hier, um diesen Zufalls genau durchzusprechen.

00:12:28: Wir wollen dem Generalsekretär und der übrigen Welt beweisen dass sich bei uns in der real existierenden sozialistischen Gesellschaft wo man auch hinkommt Bürger aufhalten die sich in völliger Übereinstimmung mit dem Bild befinden das wir von unseren DDR-Bürgern haben.

00:12:44: Wie viele Kinder haben sie?

00:12:45: Denen wird der Generalsekretär sagen, was sie für ein schönes Kinderzimmer haben und dass er in seiner Jugend keines hatte.

00:12:55: Wir haben kein Kinderzummer!

00:12:57: Dann lassen wir ihn heute Nacht eins einbauen.

00:13:00: Wir aber auch keine Kinder?

00:13:04: Oh dann wird es kompliziert.

00:13:05: Und zum Schluss kommt da zu der Aussage der Protokollchef Sie brauchen nichts weiter zu tun als ein Wunschbild darzustellen, sich so zu verhalten also ob wir heute schon alles erreicht hätten was wir uns für übermorgen vorgenommen haben.

00:13:21: Ach sagt der Mann und sie meinen wirklich dass ich der Staatsrat das wünscht?

00:13:27: Es kommt nicht darauf ansagt der Protokollchef was der Staatsraht sich wünschen sondern wir besonders vom Protokollen für ihn als richtig

00:13:36: achten.".

00:13:37: Was für unseren verehrten Generalsekretär gut ist, bestimmen wir.

00:13:41: Ja

00:13:41: auch da wieder also eine Person direkt benennen?

00:13:44: Es wurde hinterher viel diskutiert ob an dieser Szene der Generalsekreter Anstoß genommen hat.

00:13:51: eigentlich gar nicht mehr.

00:13:52: er kommt ja eigentlich ganz gut weg.

00:13:54: es wurde diskutiert dass vor allen Dingen der Chef des Protokolls sich über diesen Text aufgeregt hätte.

00:14:01: wie gesagt das Programm wurde nach zehn Tagen Abgesetzt.

00:14:07: Die Konsequenzen bestanden darin, dass der damalige Direktor Horst Günther im Sommer neunundsiebzig entlassen wurde.

00:14:15: Der Dramaturg und Autor Rainer Otto SED-Mitglied erhält eine Parteistrafe.

00:14:25: Der andere Autor, Secret Maler, parteilos kommt ohne Strafe davon.

00:14:29: Die Kantine der Pfeffermühle, die direkt neben dem Aufführungssaal sich befand und war Treffpunkt in diesen Jahren auch nach den Veranstaltungen immer mit westdeutschen Gästen.

00:14:43: Der Besuch dieser Kantine der Pheffermülle wurde westdeutchen Besuchern untersagt.

00:14:49: Es wurde ein neuer Direktor nominiert.

00:14:52: Es war ein Kinderteater-Experte, der aber nur einige Monate dort tätig war.

00:14:59: Seine Inszenierung waren erfolglos und Rainer Otto, der eigentliche Urheber dieses Programms wurde ein Jahr später der neue Direktor der Pfeffermühle.

00:15:12: Insofern ... Wurde dann alles wieder gut.

00:15:15: Man hatte seine Erfahrungen gesammelt und wurde natürlich etwas vorsichtiger.

00:15:20: Was die Sache im Nachhinein noch interessant macht, sind aufgefundene Selbst Kritiken von Leuten aus dem Apparat der Abnahme, also von der Partei und von der Abteilung Kultur der Stadt Leipzig dass sie ich sage es mal jetzt überspitzt nicht rechtzeitig erkannt haben welche politischen Dimensionen in diesem Programm drin waren.

00:15:46: Da so schreibt eine Regine L Die Tragweite des Problems in seiner ideologischen und kulturpolitischen Wirkung wurde von mir nicht voll erkannt.

00:15:57: Die wichtigste Erkenntnis für mich ist, dass man jeden Tag neu ringen muss sich beweisen muss das es umgänglich ist täglich nach neuen Formen und Methoden in der Arbeit zu suchen und diese zu realisieren.

00:16:12: Monika P schreibt Da ich noch über keine reiche Erfahrung in der Parteiarbeit verfüge, da dieses Arbeitsgebiet und die damit zusammenhängende Problematik für mich neu ist wird es für meine weitere Arbeit sehr wichtig sein.

00:16:26: Die auftretenden Probleme in der Parteigruppe durch offene und parteimäßige Gespräche zu klären.

00:16:33: Und ein Genosse Werner E von der Abteilung Kultur der Stadt Leipzig.

00:16:41: Ich muss selbst kritisch einschätzen dass meiner Verantwortung als Genosse im Staatsapparat, in der Abteilung Kultur und besonders in meiner Funktion als Parteigruppenorganisator nicht mit der notwendigen Konsequenz gerecht geworden bin.

00:16:59: Es ist mein Ziel durch eine bessere Vorbildwirkung die lenienischen Normen des Parteilebens in unserer Parteiggruppe umfassend wirksam werden zu

00:17:09: lassen.".

00:17:10: Ja, das ist so schön dass die Funktionäre dann schön Asche auf ihr Haupt streuen.

00:17:15: Dass sie also die Gefährlichkeit dieses Programms nicht erkannt haben.

00:17:19: Das ganze zeigt natürlich immer alles eine sehr subjektive Betrachtung ist und viele eigentlich dem Kabarett und auch der Satire in der DDR am Anfang sehr positiv eingestellte Genossen sich dann doch erst später den Einsichten der höher gestellten Genossen stellen müssen und dann logischerweise in der entsprechenden Form die Selbstkritik geübt haben.

00:17:47: Interessant in dem ganzen Zusammenhang ist, dass auch der Stadtrat für Kultur abgesetzt wurde.

00:17:55: Interesantes das er fünfzehn Jahre vorher ebenfalls durch die Absetzung eines Kabarettprogramms in diese Funktion eingesetzt wurde.

00:18:06: Das ist ein Herr Rudolf Gerke.

00:18:09: Der Rudolf Gerke ist mir insoweit aufgefallen, dass er eine als Wissenschaftler an der Universität Leipzig im Jahre neunzehntundersächsig eine extrem unrühmliche Rolle in Verbindung mit dem Mit der Verhaftung von Studenten des Rates der Spätter also dieses Kabarett von Peter Sodan gespielt

00:18:32: hat.

00:18:33: Ja, über diesen Vorfall.

00:18:35: Da hast du ja auch ein Buch geschrieben und da werden wir sicher in einem der nächsten Monate auch mal drüber reden.

00:18:41: Vielen Dank, Jürgen Klammer!

00:18:42: Das war die dreiundsechstigste Folge des Zungenspitzer-Podcasts, der regelmäßig an jedem ersten eines Monats zu hören ist.

00:18:50: Und am ersten September hören wir uns alle wieder.

00:18:53: Dann fahren wir ein paar Kilometer weiter und zwar nach Dresden zur Herkuleskäule.

00:18:57: Bis dann, tschüss!

00:18:58: Auf Wiedersehen bis zum nächsten Mal.

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